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Fleischmann BR 38 alter Motor mit einer Schnecke

Umbauanleitung: trix 66836 / DHL100 Dekoder
Fleischmann BR 38 alte Ausführung mit einer Schneckenwelle

Schraube unter der Lok lösen und Gehäuse abnehmen. Tendergehäuse unten leicht spreizen und abnehmen.
Leiterbahn zur Birne vorn trennen. Weiße Litze an der Trennstelle anlöten und Leiterbahn auf Chassis mit Sekundenkleber fixieren. Litze wie im Bild nach hinten verlegen. Masse und Pluskabel erneuern, da sonst zu kurz.
Kondensator und Drossel von der Motorplatine ablöten. Links im Bild wird die schwarze Litze angelötet, rechts die grüne Litze. Platine wird weiter verwendet. Motor ist so noch nicht potentialfrei. (siehe Bild unten)
Messingstützblech für den Decoder anfertigen. Länge / Breite siehe Bild, Höhe auf dem Motor aufsitzend mit leichter Wölbung in der Mitte, so das der Anker sich noch einwandfrei dreht. Blechstörke 0,3 mm Litzen von der Lok zwischen Motor und Messingblech führen.
Vorderen Motoranschluss potentialfrei machen. Dazu das Blech, welches unter der Motormasse eingeklemmt ist und in das Loch der Kohlehalterung hineinführt mit einer Pinzette herausziehen. Zwischen dem Metall des Motors und der jeweiligen Kohleführung darf keine Verbindung sein. Diese hier gezeigte Verbindung ist eigentlich untypisch für Fleischmann Motore.
Auf das Messingblech wird der Decoder mit Doppelklebeband aufgeklebt. Damit beim Löten keine Verbindung mit dem Messingblech und den Lötpads auf der Unterseite des Decoders entsteht. habe ich oben und seitlich aus dem MS- Blech 2 mm breite Streifen herausgetrennt. Damit kann auch durch leichtes Verschieben beim Zusammenbau das Blech keinen Kontakt mit den Motorfedern der Platine bekommen. Anschlüsse des Decoders rechts im Bild, Pin 1 vorn. Pin 1 wird an die Platine gelötet, Pin 2 ebenfalls. Pin 3 blau Masse. Pin 4 rot Plus. Pin 5 bleibt frei da es hier keine Tenderbeleuchtung gibt. Pin 6 an Lampe vorn.
Im Kohleaufsatz des Tenders wird ein Stück in etwa der Größe des Decoders mit einem Messer oder Laubsäge herausgetrennt. Nun wird Lokgehäuse und Tendergehäuse aufgesetzt. Dabei sollte natürlich der Decoder exakt in den Ausschnitt des Tenders passen.

Einstellungen: Adresse XX, Höchstgeschwindigkeit 4, Anfahr- und Bremsverzögerung 3, Impuls 2 weich, Halteabschnitte nach belieben.
Funktioniert alles zur Zufriedenheit wird ein Stück Tesafilm (Ich nehme Tesa Doppelklebeband.) in der Größe des gesamten Kohleinhaltes auf die verbliebenen Kohlen geklebt. Echte Kohle entsprechender Kürnung wird dünn aufgestreut. Fixiert wird die Kohle mit Sekundenkleber dünnflüssig. Nach 10 Minuten ist der Kohleaufsatz hart geworden und der Umbau ist gelungen.
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