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Arnold Turmtriebwagen

Umbauanleitung: In diesem Umbau bleibt der Originalmotor erhalten jedoch entfällt die hintere Beleuchtung.

Diese Einbauanleitung ist absichtlich so ausführlich gehalten um Anfängern die Scheu vor einem Umbau zu nehmen trotzdem dieser Umbau nicht gerade der erste sein sollte.
Gehäuse abnehmen durch lösen der beiden Schrauben unter dem Boden. Arbeitsbühne herausnehmen. Die Plastik-Lampeneinsätze im Gehäuse wurden von mir mit dem Messer längs halbiert, damit das Gehäuse nach dem Umbau wieder aufgesetzt werden kann. Motorbefestigung durch Lösen der beiden Schrauben abnehmen.
Der Motor wird aus der Vertiefung des Fahrgestells gehoben. Nun werden die Kohlebleche ausgehängt und der blaue Kondensator entfernt. Bleche wieder einsetzen und oben bündig mit der Oberkante des Motors abschneiden. An den Schnittkanten der Bleche wird je eine Litze schwarz und grau angelötet. Diese Litzen werden später durch das geringfügig erweiterte Loch in der Motorhalterung gezogen. Erweitern muss man es, damit später die Hubbühne wieder eingesetzt werden kann, ohne die beiden Kabel zu quetschen. Die beiden Andruckfedern über dem Motor werden geändert (siehe Bild 5)
Aus dem Motoroberteil werden aus den beiden seitlichen Schlitzen die Diodenplättchen herausgezogen und durch gleich große Plättchen aus Plastik ersetzt. Die beiden Lampenandruckfedern der hinteren Lampen werden abgeschnitten. Hier wird je eine Litze orange und weiß an die Schnittstellen gelötet. (Wenn man sich in der Leiterbahn vertan hat, kann man dies später noch in der Decodersoftware ändern.)
Aus dem Gehäuse werden beide Lampeneinsätze herausgezogen und das Gewicht mit den Birnen entnommen. Die Lampeneinsätze habe ich über die Länge halbiert und wieder eingesetzt. Nun wird vom Metallblock ein Stück abgeschnitten, siehe Bild links. Das Schraubenloch sollte stehen bleiben wegen der späteren Befestigung des Gehäuses auf dem Unterteil. Auf die Kopfseite (grüner Strich im Bild) wir mit Sekundenkleber ein Plastikplättchen geklebt, ca. 0,3 mm dick.
Hier die Leiterplattenabdeckung, entsprechend obere Motorhalterung. Es werden erst beide Motorzuleitungsfedern nach außen gebogen und bündig mit der Außenkante abgeschnitten. An die Schnittstellen wird unten im Bild ein blaues Kabel, und oben ein rotes Kabel angelötet. Masse ist die Seite mit den Einbuchtungen und Messingkontaktflächen welche beim Aufsetzen des Gehäuses Kontakt zum Ballastblock herstellen. Sonst hätten die Birnchen im Ballastblock keine Masse. Die blaue und rote Leitung wird durch je ein 1 mm Loch nach hinten oben geführt. Die Löcher kann man nur bohren, nachdem man die dort befindlichen Lampenfedern abgeschnitten hat, es sind hinten sowieso keine Lampen möglich da hier der Decoder eingeklebt ist.
Der Trix 66836 = DHL100 ist auf das weiße Plastikplättchen als Isolierung aufgeklebt. Man sieht links die blaue Litze aus dem 1mm Loch kommen, oben links ist die weiße Litze zur vorderen weißen Birne angelötet. Ebenso links kommt aus dem Loch über dem Motor die graue Litze vom Motor oben. Rechts zu sehen die rote Litze aus dem 1mm Loch, die orange Litze von Birne vorn rot und eine schwarze Litze vom Motor unten aus dem Loch über dem Motor. Jetzt ist auch klar, warum dieses Loch etwas nach hinten, Richtung Decoder, aufgeweitet werden muss. Es werden sonst diese beiden Kabel beim Einsetzen der Hubbühne durch das Dach gequetscht.

Verdrahtung des Trix 66836: Pin1 im Bild links oben, an Motor oben, Pin2 grau an Motor unten, Pin3 blau Masse, Pin4 rot Plus, Pin5 Leiterbahn zur weißen Birne vorn. Pin6 Leiterbahn zur roten Birne vorn.

Einstellungen: Adresse XX, Höchstgeschwindigkeit 6, Anfahr- & Bremsverzögerung 1, Impuls 2. Eine änderung der Anschlüsse ist später jederzeit softwaremäßig möglich, siehe auch Kennwerte ändern. Nun kann er endlich am Digitalbetrieb teilnehmen.
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