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Arnold BR 96 Mallet (Update in blauer Schrift)

Umbauanleitung: Es passt ein Trix 66836 / DHL100 in das Führerhaus
Lok wird komplett zerlegt.
Vorderes Drehgestell ausbauen: Beide Wasserkästen an Vorder- oder Rückseite mit Skalpell leicht anheben und aus der unteren, mittigen Rastnase nach vorn herausziehen. Dann beide Klipse herausziehen. Drehgestell kann nach unten entnommen werden.
Hinteres Drehgestell ausbauen: Führerhaus durch Lösen der Dachschraube abnehmen, Gewicht herausnehmen und dann beide Halteklipse herausziehen. Drehgestell kann nach unten entnommen werden.
Platine durch Lösen der drei Senkkopfschrauben herausnehmen. Alles Entstörmaterial wird entfernt. Dazu gehört auch der Kondensator über den Kohleblechen des Motors. An die beiden Motorstromfedern wird je eine Litze gelötet. Hier ist es wichtig, besonders dünne Litze zu nehmen, sonst passt später die Schleiferplatte nicht mehr in den Gehäuseausschnitt sondern wölbt sich nach oben und die Drehgestelle schleifen. Die Schleiferplatte vorn und hinten Plus wird mit einer Drahtbrücke verbunden. Im Bild unterer roter Draht. Oberhalb wird an die gleiche Platine eine rote Litze angelötet, welche zum Decoder Pin 4 gelegt wird. Masselitze wird an die durchgehende Schleiferplatte direkt neben dem oberen Motoranschluss gelötet. Im Bild schwarz mit braunem Tesa isoliert. Ebenso isoliert der Plusanschluss. Auf die Motoranschlüsse kommt auch noch ein Tesastreifen.
Hier der Motor, der blaue Kondensator muss raus. Dann wird die Motoroberseite mit Tesafilm isoliert.
Der Motor ist wieder drin und oben isoliert. Vorher wurde an der Seite eine kleine Nut von 1,5mm Tiefe und 1mm Breite gefräst, damit die Litzen der Schleiferplatte nach hinten verlegt werden können. Wenn die Litzen hier nicht nebeneinander geführt werden sondern über dem Motor liegen werden sie 1. eingeklemmt und 2. beult sich die Platte nach oben aus.
An dieser Stelle scheiden sich die Geister !! Man kann eine Litze an die vordere Birne anlöten und durch ein Loch an dieser Stelle herausführen. Diese Litze wird dann zusätzlich im Inneren der Schleiferplatine nach hinten zum Decoder geführt. Man kann jedoch das Licht unbearbeitet lassen, dann brennt es im Betrieb vorn immer, jedoch muss dann zum Programmieren das vordere Drehgestell solange herausgenommen werden und die Lok an der Stelle auf dem Gleis mit einem Holzklötzchen abgestützt werden. Nach der Programmierung wird das Drehgestell dann wieder eingesetzt. Dies ist die einfachere Variante. Das Licht hinten entfällt normalerweise. Mann kann jedoch bei sorgfältigem Einbau des Decoders das hintere Licht beibehalten. Bei meiner Lok hier habe ich keinen Wert auf hintere Beleuchtung gelegt.
Der Decoder ist eingeklebt. Ich klebe auf die vier schwarzen Dioden ein Stück Messingblech, 0,5 mm dick um den Höhenunterschied zu den beiden gelben IC auszugleichen und klebe dann alles kopfüber auf den Boden des Führerstandes. Dadurch wird die Wärmee des Decoders natürlich optimal abgeleitet. Im Bild ist Pin 1 unten rechts und hier kommt eine der beiden Motorlitzen hin. Die zweite Litze vom Motor an Pin 2. An Pin 3 Masse und an Pin 4 Plus. Licht vorne, wenn verlegt, an Pin 6, und Licht hinten, wenn verlegt, an Pin 5.
Hier nun alles fertig verdrahtet. Auf die Decoder-Leiterbahnseite ist ein Stück Tesaband geklebt. Alle Litzen werden durch ein Stückchen Schrumpfschlauch zusammengehalten. das Gewicht muss auf dieser Seite unten etwas gekürzt werden um die Litzen nicht zu quetschen.
Einstellung: Adresse XX, Höchstgeschwindigkeit 6, Anfahr- und Bremsverzögerung 3, Impuls 2 weich, Halteabschnitte nach Belieben. Da es mehrere Varianten der BR96 gibt, die hinten unterschiedlich ausfallen habe ich noch zwei weitere Möglichkeiten des Decodereinbaus dargestellt. Hierbei wird die Lampe hinten erhalten.
Hier Variante 3 bei der das Licht hinten erhalten bleibt. Die Ausfräsung wird mit einem Scheibenfräser gemacht. Tiefe bis zur Lampenoberfläche.
Variante 2 ebenfalls mit Erhalt der hinteren Beleuchtung. Oben bleibt das Gewicht stehen und es wird mittig ein Schlitz in Decoderdicke bis auf die Lampenoberfläche gefräst.
Bei diesem Umbau werden nur noch drei Kabel von der Platine durch ein Loch und den gefrästen Schlitz im Ballastgewicht gezogen. Plus wird an die Lampenfeder gelötet, diese vorn isoliert und das Lampenkabel direkt an die Lampe gelötet.
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