Arnold BR 55
Umbauanleitung: Eingebaut wird ein DHL100=SLX830=Trix66836
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Lokgehäuse nach Lösen der Domschraube und der vorderen Getriebeabdeckungsschraube nach hinten oben abnehmen. Tenderwände spreizen und Gehäuse abziehen.
Bild zeigt die umgebaute Lok mit leichten Schleifen der Litzen zwischen Lok und Tender.
Beim Update wird die Getriebeabdeckung nicht abgenommen. Dafür wird das Loch der Kabeldurchführung in der Lokrückwand aufgebohrt auf 2 mm um
alle 5 Litzen verlegen zu können.
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Update: Die Originalausführung der BR 555096 die etwas anders ist. Die beiden Bleche werden entfernt und durch Blei in der Kohlevertiefung ersetzt.
Die Feder zur Lampe wird am Boden bündig abgeschnitten und die Decoderlitze später direkt an die Birne gelötet. Auf das Messing am Boden wird
Tesakrepp geklebt und hierauf der Decoder. Die beiden Litzen zur Lok werden entfernt und später Pin 3 und 4 vom Decoder erst an den jeweiligen
Messingstift vorne im Tender gelötet und dann erst weiter zur Lok.
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Tendergehäuse wird bearbeitet. Zwei Lagen Walzblei 2 mm dick abmessen und einkleben, ein weiteres Stück 2/5 Größe vorne zusätzlich. 2/5 Größe,
damit die erhabenen Decoderbauteile frei bleiben. Rechts mit weißem Papier als Isolierung und als Reflektionsfläche der Lampe abkleben, links
schwarz streichen. Lichteinsatz herausnehmen und darunter weiß auslegen ergibt helleres Licht.
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Tendergestell wird alles ausgebaut. Die Bleche und die Lampe mit Fassung sind zu groß. Es wird später eine Birne mit zwei Anschlussdrähten
benutzt. Da die Stromübertragung von den Tenderrädern über ein Lagerblech auf jeder Seite übertragen wird, kann jeder der drei Pins pro Seite
als Lötstützpunkt benutzt werden. Die Litzen von Lok zum Tender müssen auf dem Tenderboden mittig verlegt werden, sonst rastet das Gehäuse
nicht mehr ein.
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Der Motor wird durch Ausrasten der Haltefeder entnommen und der Kondensator entfernt. Beide Kohlebleche werden mit Klebeband isoliert.
Die Litzen werden mit orange unten und grau oben an die Lötpunkte angelötet.
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Wer die Getriebeabdeckung unter der Lok löst um z.B. die Radschleifer zu justieren muss darauf achten, beim
Wiederaufsetzen nicht beide oder eine der seitlichen Schleiferfedern gegen Masse mit einzuklemmen. Sobald der Motor entnommen ist können auch
die Radlaufflächen poliert werden. Die Brünierung der Laufflächen sollte wegen besserer Stromübertragung entfernt werden.
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Auf dem Lokfahrwerk werden beide Federn unter dem Motor abgeschnitten. Die Plusleiterbahn rechts nach entfernen der Drossel wird auch
entfernt. Oben im Bild wird eine rote + und unten eine blaue Litze Masse angelötet.
Ich weise nochmals auf die besonders feine Litze
von Mayerhofer hin, da die Lokverbindung bei 5 verlegten Litzen zum Tender recht steif wird wenn die Originalkabel verwendet werden.
Wenn die Stiftlöcher im Ballastblei gerissen oder gebrochen sind, muss man die Schneckenwelle mit Sekundenkleber an den beiden schwarzen
Plastik Vierecken leicht fixieren sonst steigt die Welle aus dem Ritzel.
Links am Ende der Masseleiterbahn wird die Lampenmasse angelötet
wenn die Feder gebrochen ist oder entfernt wurde.
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Update: Da die Originallampe beibehalten wird muss die Lampenfeder mit Schrumpfschlauch isoliert werden und die Litze wird direkt an die
Birne angelötet. Die Drossel hinten wurde ausgelötet und das Blech oben entfernt. Pin 3 an Schleifer oben im Bild und Pin 4 an Schleifer
unten. Die Feder unten muss abgeschnitten werden, sonst Kurzschlussgefahr mit Motorfeder.
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Oben auf dem Motor wird das Diodenplättchen durch ein Plastikplättchen ersetzt. Die Motorlitzen Pin 1 und 2 werden direkt an den Motor gelötet.
Die Lampenlitze wird im Schlitz verlegt und dann die Birne angelötet. Unter der Birne sieht man den gelben Schrumpfschlauch über der Feder.
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Das Ballastblei bekommt eine 1/2mm breite Lönggsnut ( 1/2 mm tief ) um das Lampenkabel zu verlegen. An der linken Seite im Bild wird das hier
entsprechende Stück im Lokgehäuse etwas flach gemacht damit die Litze hier nicht abgeklemmt wird beim Aufsetzen des Gehäuses. Die
Lampenlitze wird unter dem Motor nach hinten geführt. Da bei diesem Umbau durch einen "Fachmann" die Lampenfeder abgeschnitten wurde
(statt Litze an Birne anzulöten und auf die Feder ein Stück Isolierband zu kleben) wurde eine Birne mit zwei Drähten verwendet.
Die Masse wird (ein Bild ZURÜCK) an der Masseleiterbahn angelötet. Die Birne sollte mit UHU plus eingeklebt werden.
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Lok und Tender sind verkabelt. Der Dekoder ist am Boden aufgeklebt. (Position im Tendergehäuse macht nur mehr Kabelsalat und Kurzschlussgefahr.)
Birne wird danach eingeklebt. Plus rot von der Lok an den ersten Lötpunkt vorne rechts. Masse von der Lok an den ersten Lötpunkt links.
Plus von Decoder Pin 4 an den 3 Lötpunkt rechts hinten. Masse vom Decoder an den mittleren Lötpunkt links, Masse der Birne an den dritten
Lötpunkt hinten links. Orange von Motor an Pin 1, grau von Motor an Pin 2, schwarz von Birne vorn ( eigentlich weiß ) an Pin 5 und gelb
von Pin 6 an Birne hinten. Auch diese Birne sollte eingeklebt werden. Auf die Position der Birne ist zu achten: Tendergehäuse umgekehrt
neben Gestell und ende des Glaskörpers am Anfang des Lichtleiters. Ist die Birne besonders klein kann sie auch zwischen den Lichtleiter.
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Nochmals zur Ansicht von oben die Decoderverdrahtung.
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Hier die Verdrahtung des anderen Umbaus. Das Blei darf nicht über den Rand der Vertiefung stehen, sonst Kurzschluss mit Lampe.
Einstellung: Adresse 55, Höchstgeschwindigkeit 4 oder 5, Anfahr- und Bremsverzögerung 3, Impuls 2 weich,
Halteabschnitte nach Belieben.
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